Kriegsschäden und Restaurierungsmaßnahmen

Zionskirche Berlin - KirchraumBei einem Bombenangriff im Jahre 1943 wurde die Zionskirche leicht beschädigt. Der Altar wurde dabei zerstört.

In der Nachkriegszeit kam es zu Plünderungen: viele Bänke gingen als Brennholz verloren. Den Anwohnern war der Tiergarten, der in dieser Zeit Brennholzreservoir für viele Berliner war, zu weit entfernt. Bald nach dem Krieg wurden dann schließlich die Fenster und Türen auf Erdgeschossebene zugemauert.

Nach einer notdürftigen Wiederherstellung konnte die Gemeinde ihre Kirche ab 1953 wieder für Gottesdienste nutzen.

In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Rosettensteine, die ehemals die Empore umgaben, zugemauert und der Innenraum der Kirche erhielt einen Latexanstrich, der die Bauphysik nachteilig verändert hat und der heute abblättert. Die ursprünglichen Farbfassungen im Altarbereich stammten von 1873. Sie waren im Teppichmusterstil in roter Farbdominanz gehalten. 1913 wurden sie durch einen braun-schwarzen Anstrich, ebenfalls im Teppichmusterstil, ersetzt. Diese Ausmalung ist heute z.T. freigelegt und kann besichtigt werden.

Nach der Wende wurden umfangreiche Arbeiten an Turm und Außenwand begonnen. Der Turm musste gerichtet, das Dach abgedichtet und die zahlreichen zerbrochenen Fenster ersetzt werden.

Seit 2000 werden mit Fördermitteln des Landesdenkmalamtes und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie mit kirchlichen Mitteln die Türen und Fenster im Altargeschoss sowie die Außenhaut der Kirche restauriert. Zur Zeit wird die Planung zur umfassenden Sanierung des Innenraums der Zionskirche vorangetrieben.

Die Lage der Kirche auf einer Google-Map / Satellitenansicht

Fotogalerie auf den Seiten des Kulturbüro SOPHIEN

360Grad-Ansichten

Seite drucken