St. Johannes Evangelist-Kirche


                                     St. Johannes Evangelist-Kirche

Die St. Johannes-Evangelist-Kirche, nach einem Entwurf von Max Spitta 1898-1900 im neoromanischen Stil in die Straßenflucht eingesetzt, bot ursprünglich Raum für 736 Plätze. Die nach dem Krieg stark dezimierte, kleine St. Johannes-Evangelist-Gemeinde, wurde 1978 unter die drei Nachbargemeinden aufgeteilt, die Rechtsnachfolge und damit der Besitz der Kirche auf die damalige Sophiengemeinde übertragen. Zu diesem Zeitpunkt war die Nutzung der Kirche durch einen Mietvertrag schon an die Humboldt-Universität übertragen.

 

Im Sommer 2002 hat die Humboldt-Universität die seit Jahrzehnten als Universitätsmagazin genutzte Kirche an die Evangelische Kirchengemeinde Sophien zurückgeben. Sie ist am 10. Januar 2003 von Bischof Wolfgang Huber wiedereingeweiht worden und soll zum einen als sakraler Raum, zum anderen als Ort für kulturelle Veranstaltungen geöffnet werden. Durch eine breite Nutzung, durch kann sich die Kirche in ihrer Vielfalt und Spiritualität nach außen darstellen.

 

                          

                                             Feier                                                          "Habibi" von Adel Abdessemed

                                                                                                                            Fot. Thomas Bruns

Inmitten des städtischen Trubels ist St. Johannes-Evangelist ein Ort, der nicht gefüllt, nicht verstellt ist, ein Ort, der nicht ablenkt, sondern konzentriert, der zur Besinnung einlädt. Die St. Johannes-Evangelist-Kirche soll ein offener Raum sein für interreligiöse Fragen, Begegnungen, Aktionen … für Kunst und Kultur.

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