Die Gründung der Sophienkirche

Sophien. Turmlos. 1717. Stich Die Sophienkirche entstand 1712/13 als Pfarrkirche der Spandauer Vorstadt.

Die Residenzstadt Berlin-Cölln wuchs um 1700 über ihre bis dahin noch mittelalterlichen Grenzen hinaus. Im Norden des alten Berlins, vor dem Spandauer Tor (etwa am S-Bahnhof Hackescher Markt), entwickelte sich die Spandauer Vorstadt.

Kirchlich wurde diese von der Georgenkirche (im Bereich Alexanderplatz) versorgt, die Bürger vor dem Spandauer Tor wünschten jedoch eine eigene Gemeinde. Unterstützung fanden sie darin bei der Königin Sophie Louise. Sie übernahm das Patronat der neuen Kirche und förderte deren Bau.

Am 31. August 1712 wurde die Stiftungsurkunde ausgefertigt; mit dem Bau war bereits begonnen worden, ein Jahr später, am 18. Juni 1713, konnte die Kirche eingeweiht werden. Sie besaß zunächst keinen Turm, erst 1730-35 wurde der schöne Turm errichtet, welcher heute zu den eindrucksvollsten Baudenkmalen Berlins rechnet.

Die Lage der Kirche auf einer Google-Map / Satellitenansicht

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