Eine-Welt-Gruppe

EineWelt-Gruppe und -StandDie 1988 gegründete Eine Welt-Gruppe bemüht sich, mit ihren bescheidenen Möglichkeiten zur Linderung der Not in der Welt beizutragen. Als erste Voraussetzung dafür sehen wir die Bewusstseinsarbeit an, die auf dem Wege von Gemeindeabenden und anderweitiger Informationsvermittlung geleistet wird. Eigene Projekte verfolgen wir nicht, sondern die Gemeinde stellt zwei bis drei Kollekten im Jahr dem INKOTA-Netzwerk zur Verfügung, dessen Mitglied wir sind. Hierbei handelt es sich um eine Organisation, die nach dem Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe" Projekte in Mittelamerika, Mosambik und Vietnam betreibt und dabei insbesondere die Verbesserung der Lage der Frauen, die Menschenrechte und die Umweltverträglichkeit der Vorhaben im Auge hat. Hinzu kommen von Zeit zu Zeit spezielle Aufgaben wie zuletzt das Auftreiben alter Nähmaschinen, die von einer Wilmersdorfer Gemeinde in eine von ihr geförderte Ausbildungsstätte in Tanzania gebracht werden.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Unterstützung zurückgekehrter bosnischer Flüchtlinge dar, zu denen während ihres etwa fünfjährigen Aufenthaltes in Berlin enge Kontakte geknüpft wurden. Nachdem die ersten in ihrem Heimatland beruflich wieder Fuß gefasst haben, liegt der Schwerpunkt jetzt auf gezielter Ausbildungsförderung, wie wir sie auch einem tanzanischen Studenten zukommen lassen. Die Gelder für die Bosnien-Hilfe kommen großenteils aus dem Erlös des Trödelmarktes (50% der dortigen Einnahmen), jedoch sind natürlich auch anderweitige Spenden jederzeit willkommen.

Jeden letzten Sonntag im Monat und an den Adventssonntagen verkaufen wir nach dem Gottesdienst in der Sophienkirche Produkte aus dem Eine Welt-Handel, was neben dem bescheidenen Erlös vor allem als Beitrag zur Bewusstseinsbildung gedacht ist.

Jeden ersten Sonntag im Monat verkaufen wir nach dem Gottesdienst auf unserem Eine Welt-Stand in der Golgathakirche zugunsten des Partnerkindergartens in Chile.

Die Eine Welt-Gruppe trifft sich einmal im Monat (Termine im "Kirchenfenster") und würde sich sehr über weitere Mitstreiter freuen.

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